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Impressionen vom Open Air

15.07.2019
Petrus hatte dann doch ein Einsehen mit den knapp 700 begeisterten Besuchern des Open Air Konzerts

Wir bedanken uns bei Herrn Heinz Linduschka, der uns diese tolle Zusammenfassung über ein gelungenes Open Air Konzert zur Verfügung gestellt hat.

Viel Spass beim Lesen

Je drei Stunden Livemusik vom Feinsten am Freitag- und am Samstagabend, insgesamt gut 700 Besucher aus Nah und Fern in bester Feierlaune, Mitsing- und Tanzstimmung in einem idyllischen Park mit uraltem Baumbestand – Musikfreunde wissen, da können nur die Open-Air-Konzerte im Park Sodenthal gemeint sein. Seit 15 Jahren organisiert die Marktgemeinde Sulzbach diese stimmungsvollen Feste mit Musik unterschiedlichster Genres mit sozialen Eintrittspreisen, die eines verbindet: Könner auf der Bühne und beste Laune auf und vor der Bühne. Viel Dankbarkeit und Empathie war zu spüren, als Bürgermeister Martin Stock den „Hausherren“, der Familie Hübner, herzlich für ihre Bereitschaft dankte, immer wieder an zwei Abenden im Juli den Park für die Konzerte zu öffnen, und spürbare Betroffenheit herrschte, als Stock an den vor wenigen Wochen gestorbenen Ewald Hübner erinnerte.

Ein stiller Moment an zwei Abenden, an denen sonst schönste Partystimmung unter den alten Platanen herrschte, aber auch immer wieder die Feinheiten und dass breite Spektrum authentischer Livemusik zu genießen waren. Das belohnten am Freitagabend gut 400 Besucher im ausverkauften Konzert der Simon and Garfunkel Revival Band, die auch am Untermain längst Kult ist und bei ihren Auftritten immer auf volle Häuser trifft.

Michael Frank und Guido Reuter aus Erfurt sorgen schon seit vielen Jahren dafür, dass selbst eingefleischte Fans des US-amerikanischen Folk-Duos längst nicht mehr darüber trauern müssen, dass die beiden „Originale“ 2010 zum allerletzten Mal gemeinsam aufgetreten sind – es gibt ja das Duo aus Erfurt. Die beiden und ihre drei Bandmusiker bewiesen bei ihrem umjubelten Auftritt in Soden wieder einmal, dass ihr Konzept zu 100 Prozent aufgeht: „Wir möchten uns keine falsche Bärte ankleben und lächerlichen Kostüme anziehen. Uns geht es um den Simon-and-Garfunkel-Sound.“ Und den zauberten sie bei den gefühlvollen Hits wie „Sounds of Silence“ oder „Scarborough Fair“ genau so authentisch in der Park wie bei den schnelleren, rhythmischen Titeln wie dem „Fifty ways to leave your lover“, wobei Frank bei seiner witzigen Moderation schon verriet, dass Trennung nicht immer mit Schwermut verbunden sein muss. Der Beweis: die Interpretation durch Frank und Reuter mit ihren drei Musikern.

Nicht weniger gut war die Stimmung im Park am Samstag, zumal auch da Petrus bewies, dass ihm die Sodenthal-Konzerte auch gut gefallen und er die aufwändige Organisationsarbeit der Veranstalter nicht von oben torpedieren will. Ein paar Regentropfen und leichte, ungefährliche Windböen erinnerten daran, dass man bei Open-Air-Konzerten nun mal vom Wetter abhängig ist, aber in Soden hielt das niemandem vom Besuch ab – auch nicht, als die Band vom Untermain Onomototolo mit Kai Streblow (Gesang), Stefan Rüb/Simon Nicholls (Keys), Kevin Streblow (Gitarre), Ralf Schmitt (Schlagzeug) und Holger Kalenda (Bass) all denen, die sie noch nicht kennen, blitzschnell bewies, warum sie nicht nur in Aschaffenburg – beispielsweise beim Stadtfest oder im Colos-Saal – einen sehr guten Ruf hat. Kein Wunder, wandern sie doch mit ihrem ganz eigenen Sound und sehr authentisch auf den Spuren erfolgreicher Musiker der letzten vier Jahrzehnte, auf denen von Sting, der irischen Rockband U 2, der englischen New-Wave-Band The Police und der britischen Pop-Rock-Band Coldplay. Mit ihrem abgestimmten Zusammenspiel, ihrer ansteckenden Spielfreude und mit einem Sänger Kai Streblow, dessen wandlungsfähige, ausdrucksstarke Stimme die Zuhörer begeisterte, brachten sie die Besucher bei ihren 30 Songs drei Stunden lang zum Tanzen, zum Mitsingen und sorgten bei Vielen spürbar für Momente der Verzückung, wenn sie die Hits der letzten Jahrzehnte in der Onomototolo-Version genießen durften. Das war bei Zuhörern deutlich unter 20 nicht anders als bei denen, die sicher schon einige Jahre ihren Ruhestand genießen.

Das Konzert lief so gut, dass optimistisches Abräumen angesagt war: erst das der präventiv aufgespannten Schirme, dann das der meisten Stühle, denn die wurden bei diesem Konzert ohnehin kaum gebraucht, weil es nur ganz wenige noch auf den Stühlen hielt. Wie gut der typische Onomototolo-Sound die Songs der vier Gruppen ins Jahr 2019 beamt, wurde beim Übergang des ersten zum zweiten Set deutlich, als dem „Every little thing she does ist magic“ von Police, das „Mysterious Ways“ von U 2 und das „Paradise“ von Coldplay folgte, bevor Stings „If i ever lose my faith in you“ und sein berühmter „Englishman in New York“ für Rie-senbeifall und Jubelrufe sorgte.

Viele Besucher freuen sich jetzt schon auf die Open-Air-Konzerte 2020 im Sodener Park und hoffen, dass Pe-rus dann wieder gut gelaunt ist, dass Luise Hübner erneut die Tore öffnet und dass viele Helfer, z.B. aus der Montessorischule, wieder für leckeres Essen und Trinken sorgen.

 

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