Unser „Sairer Griene“ soll erhalten bleiben
Liebe Sulzbacherinnen und Sulzbacher,
der Markt Sulzbach engagiert sich seit vielen Jahren sehr aktiv für den Erhalt und die Pflege unserer Streuobstwiesen. Sie prägen nicht nur unsere Landschaft, sondern sind auch ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und damit ein wertvoller Bestandteil unserer Heimat.
Besonders stolz können wir darauf sein, dass es mit dem „Sodener Grünen“, bei uns besser bekannt als „Sairer Griene“, sogar eine lokale Apfelsorte gibt, die eng mit unserer Gemeinde und insbesondere mit unserem Ortsteil Soden verbunden ist.
Viele der noch vorhandenen Bäume dieser alten Sorte sind mittlerweile allerdings selbst schon in die Jahre gekommen. Deshalb ist es uns wichtig, heute dafür zu sorgen, dass der „Sairer Griene“ auch für kommende Generationen erhalten bleibt.
Im Rahmen des Bayerischen Streuobstpakts und unserer jährlichen Streuobstaktion haben wir deshalb gemeinsam mit Schlaraffenburger 20 Heister des „Sairer Griene“ heranziehen lassen. Als Heister bezeichnet man junge, bereits kräftig entwickelte Bäume, die in der Baumschule für die spätere Auspflanzung herangezogen werden.
Die 20 jungen Bäume stehen uns voraussichtlich im Januar 2027 zur Verfügung und sollen anschließend in Sulzbach und seinen Ortsteilen ein neues Zuhause finden.
Darüber freue ich mich sehr: Denn so pflanzen wir nicht einfach neue Obstbäume, sondern sorgen ganz konkret dafür, dass ein kleines Stück unserer Sulzbacher und Sodener Geschichte weiterlebt.
Bestellungen sind ab dem 7. Oktober 2026 möglich. Sie laufen im Rahmen unserer Streuobstaktion über Heike Reis. Interessierte können sich ab diesem Zeitpunkt per E-Mail unter Heike.Reis@sulzbach-main.de melden.
Die ersten 20 Interessentinnen und Interessenten erhalten jeweils einen „Sairer Griene“ – maximal ein Baum pro Person.
Ich würde mich freuen, wenn der „Sairer Griene“ dadurch an vielen neuen Standorten Wurzeln schlägt und diese besondere lokale Apfelsorte auch in vielen Jahrzehnten noch zu unserer Heimat gehört.
Euer
Markus Krebs
Erster Bürgermeister